Auf dem Platz finden sich auch das Rathaus, die Siegesäule, der Nordbahnhof aus 1930 sowie ein beachtenswerter Jugendstil Backsteinbau mit Neurenaissance-Zügen aus 1914
Wir kommen in das Viertel "An den Hufen" mit dem früheren Amtsgericht bzw. der heutigen Technischen Universität mit einem Stierdenkmal aus dem Jahr 1911 davor
Wir fahren durch die Grüne Perle der Stadt, die Amalienau, ein Villenviertel mit schönen Häusern in grünen Gärten, vorbei am Ratshofviertel zur ältesten Kirche der Stadt, der Judither-Kirche aus der Ritterzeit (1286), mit unterschiedlichen - auch romanischen - Elementen. Sie war zuerst katholisch, dann lutherisch und ist schließlich russisch-orthodox - sie ist übrigens die einzige orthodoxe Kirche mit einem gotischen Altar.
Über das Ratshofviertel, der ersten Gartenstadt, vorbei am heute schwach frequentierten Königsberger Hafen und der doppelgeschößigen Reichsbahnbrücke kommen wir in die Ende August 1944 stark bombardierte Altstadt und besuchen Kneiphof, die Insel auf der Pregelinsel mit dem Dom.
Kneiphof auf der Pregelinsel erhielt 1327 die Stadtrechte und blieb eigenständig bis 1724, als die drei Städte Altstadt, Löbenicht und Kneiphof zusammengeschlossen wurden. Ganz am Anfang hieß die Insel Werder oder Vogtswerder, wurde aber schon in der Gründungsurkunde als „knipab“ bezeichnet, womit man möglicherweise meinte, das die Stadt von den beiden Pregelarmen abgekniffen wurde. Wir besichtigen das Kant Grabmal am Dom, in dem Kant begraben liegt.
1523 ging vom Königsberger Dom die Reformation Ostpreußens aus - der von Martin Luther nach Königsberg gesandte Reformator Johannes Briesmann hielt – noch in Franziskanerkutte – am 27. September auf dem Kneiphof die erste evangelische Predigt. 1560 wurde der Dom offizielle Universitätskirche der unmittelbar nebenan gelegenen ,,Albertus-Universität"
Beim Angriff am 26. bis 30. August 1944 durch britische Kampfbomber wurde der Dom nicht direkt getroffen, jedoch durch brennende Gebäude ringsum in Brand gesteckt und brannte ungehemmt aus. Erstmals zum 250. Geburtstag Kants 1974 begann man halbherzig, die Ruine zu entrümpeln.1990 beschloss der Stadtrat den Wiederaufbau. Der Dom hat sich in seiner 600jährigen Geschichte durch sein Gewicht um 1,67 m gesenkt. Bei der jetzigen Restaurierung wählte man deshalb eine leichtere Stahlkonstruktion für den Dachaufbau. Am 24. 10. 1998 feierte man die Wiederherstellung des Daches mit einer feierlichen Aufführung des „Requiem“ von Mozart. Im Dom sollen zukünftig kulturelle Veranstaltungen stattfinden wie Konzerte u. ä. sowie ökumenische Gottesdienste.
Im Dom befindet sich heute ein Museum für den berühmtesten Königsberger Immanuel Kant
Königsberg hatte einen starken militärischen Schützgürtel: Hier das Königstor
Vor der Mittagspause besuchen wir noch das Bernsteinmuseum:
und nachmittags geht es in das Bernsteinbergwerk nach Palmnicken (bis1946), heute Jantarny
Zur Verjüngungskur setzen wir uns noch in die Bernsteinpyramide
So verjüngt besuchen wir noch den Ostseestrand
Am Ostseestrand erinnert das Holocaustdenkmal Palmnicken an die mindestens 3.000 Juden, die am 31.Jänner 1945 am Ostseestrand von der deutschen SS erschossen oder ins Meer getrieben wurden.





















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