Wir fahren rund 100km nach Westen die Memel entlang durch eine herrlich ruhige Landschaft: Wald, Wasser, Wiesen und Felder - wie überall in Litauen
Nach einer guten Stunde Fahrt erreichen wir die russische Grenze (Oblast Kaliningrad), haben in 1 1/2h auch die Grenzformalitäten hinter uns, überqueren die Memel auf der Königin Luise-Brücke und können mit der neuen Reiseleiterin einen kurzen Eindruck von Tilsit gewinnen.
Kurz zur russischen Enklave:
Die Kaliningrader Oblast nimmt das nördliche Drittel der einstigen Provinz Ostpreußen in den Grenzen von 1937 ein. Sie ist die westlichste, eine der kleinsten und die jüngste Oblast der Russischen Föderation mit 15.000 km². Nördlich liegt das Memelland, heute litauisch, südlich der an Polen gefallene Landesteil. Die Oblast hat heute ca. 950.000 zivile Einwohner, davon in Königsberg etwa 450.000. Dazu kamen ca. 200.000 Militärpersonen, deren Anzahl inzwischen aber wohl erheblich zurückgegangen ist.
Sehenswert sind die in der Innenstadt vielfach erhaltenen Jugendstilhäuser,
das Theater, und
Und die Königin-Luise-Brücke (Grenzübergang nach Litauen), sie wurde 1907 anläßlich des 100 Jahre Jubiläums des Tilsiter Friedensvertrages, der nach dem 4. Koalitionskrieg zwischen Preußen uns Russland einerseits und Frankreich andererseits im Juli 1807 zwischen Zar Alexander I. Und Napoleon abgeschlossen wurde (Preußen dürfte nicht mitverhandeln und wurde zur Mittelmacht degradiert.)
Im Park Jakobsruhe mit dem Königin Luise Denkmal
und ein Besuch beim Elch auf der hohen Straße
Nach einer Kaffeepause geht's weiter nach Kaliningrad










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